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Seminarzeiten: Freitag von 14.00 Uhr - 20.30 Uhr und Samstag von 9.00 Uhr - 17.00 Uhr

05.04 - 06.04.2019

Hypnosystemische Trauerbegleitung - Eine neuer Ansatz in der Trauerarbeit - mit Dipl.-Psychologe Roland Kachler (Remseck)

Die Arbeit mit Trauernden ist immer noch vom psychoanalytischen Verständnis im Sinne eines „Loslassens“ geprägt. Bei schwerer Trauer fühlen sich Betroffene damit nicht verstanden. In diesem Workshop soll dagegen eine hypnosystemische Trauerarbeit vorgestellt werden, die mit hypnotherapeutischen und imaginativen Methoden arbeitet. Trauer wird hier verstanden als kreative Beziehungskraft, die eine andere, innere Beziehung zum Verstorbenen unter der Bedingung seiner Abwesenheit leben will. Der Verstorbene ist dabei als eigener Ich-Zustand weiterhin präsent. Aus diesem Verständnis heraus wird der Betroffene unterstützt, einen sicheren Ort für den Verstorbenen zu finden. Im Workshop werden die theoretischen Hintergründe dieser Trauerarbeit gezeigt, Imaginationen werden vorgestellt und mit kleinen Übungen wird das Vorgehen gelernt.
Zur Vorbereitung ist zu empfehlen:
Kachler, R.: Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leidfaden für die Praxis. Heidelberg, 2014. 3. Aufl.

Personenbeschreibung Roland Kachler

Roland Kachler, Dipl.-Psychologe und Psychologischer Psychotherapeut, Klinischer Transaktionsanalytiker (DGTA), Systemischer Paartherapeut, Supervisor, Klinische Hypnose (MEG), Fortbildungen in systemischen Ansätzen und in psychodynamisch-imaginativer Traumatherapie (PITT), Ego-State-Therapie bei W. Hartmann und M. Phillips; Mitarbeit an der Landesstelle für psychologische Beratung in Stuttgart; eigene psychotherapeutische Praxis; Vorträge und Workshops.
Autor von „Meine Trauer wird dich finden“, 2005 (2014: 13. Aufl.); „Damit aus meiner Trauer Liebe wird“, 2007 (4. Aufl.); „Wie ist das mit der …Trauer?“ (Kinderbuch), 2007 (2. Aufl.); „Meine Trauer geht – und du bleibst“, 2009 (4. Aufl.); Hypnosystemische Trauerbegleitung. Ein Leitfaden für die Praxis, 2014 (3. Auf.); Die Liebe feiern – Ein Jubiläumsbuch für Paare, 2011; Gemeinsam trauern – gemeinsam weiter lieben. Das Paarbuch für trauernde Eltern, 2013; In meinen Träumen finde ich dich – Wie Träume in der Trauer< helfen, 2014. www.Kachler-Roland.de

24.05. - 25.05.2019

Hypnotherapie bei Binge Eating und Adipositas - Dipl.- Psych. Dr. Cornelie Schweizer

Seminarinhalt folgt in Kürze

20.09. - 21.09.2019

Semi-nah & Meta-fern - Unterschwelliges Arbeiten in Hypno- und Psychotherapie: Mehrfachbedeutungen von Worten, Wortspiele, verdichtete Kommunikation via Aphorismen und Geschichten - Dipl.- Psych. Bernhard Trenkle (Rottweil)

Nach jahrelanger Materialsammlung wurde dieses Seminar von B. Trenkle zum ersten Mal in der Rottweiler Fasnetzeit 1992 angeboten, um zwei wesentliche Aspekte hypnotherapeutischen Arbeitens in der Tradition von Erickson mal anders darzustellen.
Der erste Aspekt bezieht sich auf die Fähigkeit, die individuelle Sprache der Klienten besser verstehen zu können. Ziel ist es zwischen den Zeilen, die der Klient spricht, lesen, hören und fühlen zu können - also die hypnotherapeutische Kommunikation der Klienten „dekodieren“ zu lernen.
Zum zweiten geht es um die Kunst, als Therapeut aktiv und gezielt so zwischen den Zeilen kommunizieren zu können, dass veränderungswirksame „merklich/ merkbare“ Assoziationen und eigen- STÄNDIGE Lösungssuchprozesse ausgelöst werden (vgl. Priming- Forschung von John Bargh).
Das Seminar soll assoziative Fähigkeiten anregen, die eigenen Ressourcen an Anekdoten, Witzen, Sprüchen und Lebensweisheiten besser aktivieren und nutzen zu können.
Als Co-Referenten schweben im Raum: Old Shatterhand, Arno Schmidt, James Joyce, Karl Kraus, Siegmund Freud, das Postleitzahlenverzeichnis, Der tiefere Sinn des Labenz, der Duden u.v.a.

Bernhard Trenkle, Dipl.- Psych., Dipl.-Wi.-Ing.; Mitglied des Direktoriums der M. Erickson Foundation Phoenix, USA, 1996-2003 1. Vorsitzender der M.E.G.; Gründungsherausgeber des M.E.G.a.Phon (1984-1998); Ausbildung in Hypnotherapie und Familientherapie (Helm Stierlin, Heidelberg) 1982-1986 Universitätsklinik Heidelberg, Stimm- und Sprachabteilung (Arbeit mit erwachsenen und jugendlichen Stotterern, Stimmpatienten) seit 1986 in eigener Praxis in Rottweil
1999 erhielt er den Lifetime Achievement Award der Milton Erickson Foundation, USA Autor vieler Bücher und Fachartikel: u.a. Das Ha-Handbuch der Psychotherapie Ban I und II, Die Löwengeschichte u.v.m.

08.11. - 09.11.2019

Scham und Peinlichkeit - Dipl.-Psych. Ortwin Meiss (Hamburg)

Schamgefühle und Gefühle der Peinlichkeit können Menschen extrem behindern und permanenten Stress auslösen. Sie stehen in Zusammenhang mit verschiedenen psychischen Störungen, wie Leistungs- und Präsentationsängsten, Phobien, Depressionen, sexuellen Störungen, und wirken als Auslöser für psychotische Reaktionen. Aus Angst beschämt zu werden, vermeiden viele Menschen Situationen, wo sie exponiert der Beobachtung anderer ausgesetzt sind und peinlich werden könnten, und bleiben so unter ihren Möglichkeiten. Schamgefühle treten aber nicht nur in öffentlichen Situationen auf, sie wirken auch im Verborgenen und können für den Betroffenen außerordentlich quälend sein. Psychoanalytische Theorien zu diesem Thema berücksichtigen zu wenig die sozialen Komponenten der Scham und liefern nur wenige konkrete Ansatzpunkte zur Therapie der Schamgefühle.
In diesem Workshop werden hypnotherapeutische und systemische Strategien und Methoden für die Arbeit mit Scham- und Peinlichkeitsgefühlen vorgestellt und demonstriert.

Inhalte werden u.a. sein:

  • Biologische Grundlagen des Schamgefühls
  • Scham und der Blick durch die Augen der anderen
  • Soziale Ängste; Präsentations- und Leistungsprobleme
  • Probleme mit Genuss durch Schamgefühle
  • Verschiedene Schamabwehrstrategien
  • Schwellenängste und Bindung an die soziale Gruppe
  • Scham und Status / soziologische Dimensionen der Scham
  • Ehre, Würde, Degradierung und Ausgrenzungen
  • Schamlosigkeit und Unverschämtheiten
  • Coming-Ins und Coming-Outs
  • Spezielle Übungen zur Überwindung von Scham- und Peinlichkeitsgefühlen
  • Verteidigung der Intimgrenzen / Wechsel in den Angriffsmodus
  • Die Arbeit mit inneren Mentoren und die Veränderung innerer Dementoren
  • Umdeutungen und Nutzung veränderter Perspektiven über die Bildung neuer Zugehörigkeiten
  • Spezifische Metaphern und Geschichten zum Thema

Über den Seminarleiter:
Dipl.-Psych. Ortwin Meiss ist Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft und leitet das Milton Erickson Institut in Hamburg. Er arbeitet als Psychotherapeut in eigener Praxis. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist die Behandlung von traumatisierten Patienten und Patienten mit chronischen Schmerzen.

28.02. - 29.02.2020

Hypnotherapie und PsychoNeuroImmunologie - Krutiak, Harald, Dipl.-Psych., Berlin

Schon lange gibt es ein intuitives Wissen um den Zusammenhang von psychischer Befindlichkeit und Immunleistung. Eigentlich unbeabsichtigt gelang es dem Neuropsychologen Robert Ader 1975 die erste konditionierte Reaktion des Immunsystems nachzuweisen. Dies war die Geburtsstunde der PsychoNeuroImmunologie (PNI), welche sich mit den Interaktionen des Immunsystems, Zentralnervensystem, Hormonsystem und Umwelt beschäftigt. Diese Erkenntnisse rücken dieses intuitive Wissen in ein wissenschaftliches Licht. Welche hypnotherapeutischen Konsequenzen lassen sich daraus ableiten?
Im Zentrum des Workshops stehen hypnotische Strategien im Umgang mit „körperlichen“ Erkrankungen wie Multiple Sklerose, Rheumatoider Formenkreis, Krebs, Allergien und anderen immunologischen Störungen. Es werden die theoretischen Grundlagen der PNI vorgestellt sowie Anleitungen zur Praxis in Gruppentrancen gegeben, die von den Teilnehmern des Workshops sofort in die tägliche Praxis integriert werden können.
Der Workshop richtet sich an Ärzte sowie Psychotherapeuten, die mit immunologisch erkrankten Patienten arbeiten. Es sind keine medizinischen Vorkenntnisse notwendig, jedoch die Bereitschaft zur Selbsterfahrung in Gruppentrancen.
Inhalte:

  • Theoretische Grundlagen der PNI
  • Hypnotherapeutische Strategien auf PNI Grundlage
  • Selbsterfahrung in Gruppentrancen
  • Demonstration

Zum Referenten:
Krutiak, Harald, Dipl.-Psych., Berlin
Studium der Medizin und Psychologie; Psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis für Therapie, Coaching und Supervision, zert. Hypnotherapeut (DGH, MEG), Ausbilder der Milton Erickson Gesellschaft, Supervisor der Deutschen Gesellschaft für Hypnose und Hypnotherapie, EMDR-Traumatherapeut; NLP-Trainer, Lehr- und Forschungsbeauftragter der Charité, Universitätsmedizin Berlin, assoziiertes Mitglied des Department mind and brain der Charité; Trainer; Autor; TV-Moderator; Kunstschaffender.

03.04. - 04.04.2020 (Leipzig)

Workshop: Borderline-„Störungen“ und/oder -Kompetenzen?
Wie man sie hypnosystemisch in Therapie und im Leben generell nutzen kann
- mit Dr.med.Dipl.-Volkswirt Gunther Schmidt (Heidelberg)

Borderline-Syndrome werden üblicherweise als besonders tiefgehende Störungen (sowohl des Selbstbilds, der Regulierung von Emotionen, Kognitionen und auch des interaktionellen Verhaltens) angesehen und dementsprechend vor allem als Ausdruck massiver Pathologie, von Defiziten und Inkompetenz gewertet und behandelt. Genau diese Sicht beeinträchtigt in sehr schwächender Weise leider bei vielen KlientInnen, die eine solche Diagnose zugeschrieben bekommen, ihr Selbstbild noch mehr mit entsprechenden Folgen.

Aus hypnosystemischer Sicht können aber alle die bei einer ICD10-Diagnose dafür aufgeführten Symptome verstehbar gemacht und utilisiert werden auch als Kontext-bezogene Kompetenzen und Lösungsversuche, mit denen z.B.
- intensive Beziehungsgestaltungen bewirkt wird und
- sie gewürdigt und utilisiert werden können als Versuche des „Brückenbaus“ und des Verbindens bisher polarisiert getrennter, dissoziierter Teile des relevanten Gesamtsystems, sowohl in der Dynamik des Familiensystems, in dem sie entstehen, als auch in den inneren Systemen von Beteiligten, quasi als loyale Koalitionsbildung mal mit einer Seite des Systems, dann wieder mit den anderen Seiten.

Im Seminar wird gezeigt (theoretisch und praktisch), wie mit sehr viel Achtung und Würdigung respektvolle, Kompetenz-aktivierende Kooperationsbeziehungen mit „Borderline“-KlientInnen (und auch ihren Beziehungssystemen) aufgebaut werden kann, die Symptome genutzt werden können als wertvolle „Botschafter“ von Bedürfnissen (für sich und Andere) und so integrative Lösungsentwicklungen gefördert werden können, mit denen die KlientInnen als gleichwertige und gleichrangige PartnerInnen in den Begegnungen aus ihren „Symptomen“ Erfolgs-Strategien machen können.

Zum Referenten:
Krutiak, Harald, Dipl.-Psych., Berlin
Dr.med.Dipl.-Volkswirt Gunther Schmidt, Facharzt für psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Ärztlicher Direktor der SysTelios- Privatklinik für psychosomatische Gesundheitsentwicklung in 69483 Waldmichelbach-Siedelsbrunn, www.systelios.de Leiter des Milton-Erickson-Institut Heidelberg. www.meihei.de
Träger des Life Achievement Awards 2011 der deutschen Weiterbildungsbranche, des MEG-Preises 2014, des Coaching Awards 2015 der deutschen Coaching Convention und des winwinno-Preises 2017 der Fördergemeinschaft Mediation DACH e.V., Deutschland, Austria, Schweiz.
Begründer des hypnosystemischen Ansatzes für Kompetenz- Aktivierung und Lösungsentwicklung in Therapie/ Beratung/ Coaching/ Team- und Organisationsentwicklung, Lehrtherapeut des Helm Stierlin Instituts für systemische Therapie/ Beratung, Ausbilder u. langjähriger 2. Vorsitzender der Milton-Erickson-Gesellschaft (MEG), Mitbegründer und Senior Coach des Deutschen Bundesverbands Coaching (DBVC). Internationale Lehr- und Beratungs- Tätigkeit. Autor zahlreicher Fachpublikationen (Bücher, Fachartikel, Audio- und Video- Publikationen).

Dr.med.Dipl.rer.pol.G.Schmidt, Milton-Erickson-Institut Heidelberg
Im Weiher 12, 69121 Heidelberg,
Tel.: 06221-410941
Fax 06221-419249
www.meihei.de
e-mail: office@meihei.de

19.06. - 20.06.2020

„In welche Geschichte gehört das?“ - ein praxisorientiertes Modell zur Auswahl von Therapiefokus, -zielen und Ressourcen in der (Hypno-)therapie - mit Dipl.-Psych. Reinhard Weber

In dem Workshop werde ich zeigen, wie Patienten ihre (Problem-) Geschichten stets auf mehreren Ebenen darstellen. Auf der erzählten Ebene erscheinen diese Geschichten wie explizite Berichte – auf anderen Ebenen sind sie aber oft ebenso wahr und gültig, wenn auch teils metaphorisch oder als Inszenierung zu verstehen.
Unterschiedliche Therapieformen fokussieren jeweils unterschiedliche Ebenen, etwa die Ebene der Familie, die Ebene des Körpers, die Ebene der konkreten Therapiebeziehung oder im hypnotherapeutischen Teilekonzept auch die Ebene der Beziehung zwischen den inneren Anteilen des Patienten.
Wenn es in der Therapie gelingt, Interventionen und Ressourcen zu finden, die auf mehreren dieser Ebenen gleichzeitig stimmig sind, steigt die therapeutische Erfolgschance deutlich an. Zusätzlich sind Prioritäten notwendig, auf welcher Ebene die Interventionen besonders genau passen müssen.
In dem Workshop stelle ich ein Modell vor, das Entscheidungshilfen gibt, nach welchen Kriterien ein Therapeut Ziele, Ressourcen und Interventionen auswählen kann, damit sie auf den verschiedenen Ebenen gleichzeitig „passen“ und welcher Ebene Vorrang gegeben werden muss. Es wird deutlich werden, dass die Auswahl möglicher Ressourcen nicht allein vom geschilderten Problem abhängt, sondern vielmehr noch von der Entwicklungsgeschichte und der individuellen Beziehungsgestaltung des Patienten zu sich selbst und zu anderen. Es sollte in dem Workshop deutlich werden, dass die Auswahl therapeutischer Interventionen beschreibbaren Mustern folgt und damit leichter lehr- und lernbar wird.
Anhand eigener Fälle und an Fallbeispielen der Teilnehmer wird der Einsatz des Modells erfahrbar verdeutlicht. Wenn es die Zeit erlaubt, wird dies in Kleingruppen weiter vertieft

Zum Referenten:
Weber, Reinhard, Dipl.-Psych.,
Psychologischer Psychotherapeut; Klinischer Psychologe und Supervisor. Aus- und Weiterbil-dungen in klientenzentrierter Psychotherapie, VT, systemischer Therapie, NLP, Hypnotherapie (MEG). Von 2003 bis 2013 im Vorstand der M.E.G., 2009-2013 als 1. Vorsitzender. Leitender Psychologe der Klinik Höhenried gGmbH mit den Abteilungen Kardiologie, Orthopädie und Psychosomatik in Bernried am Starnberger See.